Hier finden Sie archivierte Materialien, die sich – z.T. zentral, oft aber nur sehr entfernt – auf Leben, Werk und Rezeptionsgeschichte von Karl Ballmer beziehen. Die Liste ist chronologisch angeordnet, mit den jüngsten Dokumenten zuoberst (ganz aktuelle Hinweise finden Sie aber unter Aktuelles). Das Archiv ist noch im Aufbau. Ziel ist eine Kombination von Bibliographie, Presse- bzw. Medienspiegel, Chronik und rezeptionsgeschichtlicher Dokumentation (vorrangig zunächst der Zeit nach Ballmers Tod). Ergänzende Hinweise sind sehr willkommen!
Viele der kommentierten Links führen zu Dokumenten, die wir auf unserer eigenen Site gespeichert haben, um sie überhaupt erreichbar zu machen oder der im Internet üblichen Kurzlebigkeit zu entziehen. Bitte beachten Sie die Quellenangaben und das Urheberrecht!
Mit Prof. Dr. Karen Swassjan. Fortsetzung des Seminars vom Mai 2011. Näheres im Programm.
Germann Auktionshaus, Zürich >>>.
Mit Prof. Dr. Karen Swassjan. Fortsetzung des Seminars vom Oktober 2010. Näheres im Programm.
Zum festlichen Anlass gibt es:
Mit Prof. Dr. Karen Swassjan. Näheres im Programm.
Ein Großprojekt in Hamburg mit insgesamt 30 Kooperationspartnern und 80 Veranstaltungen soll das künstlerische Schaffen während der Weimarer Republik erlebbar machen. Siehe www.himmelaufzeit.de. "Himmel auf Zeit" war auch das Motto des letzten freien Künstlerfestes Anfang 1933 in Hamburg. Der NDR wirbt mit einem Ballmer-Bild: >>>
Ballmers Schrift von 1933 wieder veröffentlicht im Heidegger-Jahrbuch 4: >>>
… bei der Ausstellung "Schweizer Meister" im Kunstmuseum Luzern: >>>
… beim Auktionshaus Stahl in Hamburg. >>>
… bei Hauswedell & Nolte in Hamburg. >>>
… im Aargauer Kunsthaus Aarau. >>>
… im Museum für Hamburgische Geschichte >>>. Dazu erscheint ein Bildband: >>>
"Samuel Beckett liest Hamburg" – ein neues Buch, in dem auch die Begegnung Ballmer/Beckett detailliert recherchiert wird. >>>
Am 11. Juli 2007 stellt die Stadt eine Erinnerungstafel am ehemaligen Atelierhaus Ballmers auf.
Der Kunstraum Tosterglope zeigt Malerei und Grafik aus der Sammlung von Maike Bruhns. Dazu hier ein Bericht der Landeszeitung Lüneburg.
Anlässlich des 100. Geburtstages von Samuel Beckett liefen u.a. in Hamburg (die wesentlichste Station seiner Deutschlandreise vor 70 Jahren) Veranstaltungen, die auch seine Begegnung mit Ballmer zum Gegenstand haben.
Siehe www.beckett-in-hamburg-1936.de sowie www.roswithaquadflieg.de. Hier der Flyer der Veranstaltungsreihe Beckett in Town (Universität Hamburg, pdf 1,4 MB; Originaladresse: www.sub.uni-hamburg.de/informationen/presse/town.pdf)
31.10.2006 bis 05.01.2007: Ausstellung Fountain of Erscheinung in der Haspa. (Der Titel der Ausstellung entstammt einem Kommentar Becketts zu einem Ballmer-Bild.) Im Ausstellungsbericht in o.T. (Magazin für Kunst, Architektur, Design; Hamburg) ist das erstmalig ausgestellte Porträt der beiden Töchter von Kurt Eggers-Kestner abgebildet.
Ausstellung Beckett in Hamburg 1936 (9. November 2006 bis 14. Januar 2007) in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, gleichzeitig als digitale Ausstellung im Internet.
Wer gerne beim Richtfest von Ballmers Atelier in Glinde am 30.11.1936 dabeigewesen wäre – zusammen mit Samuel Beckett –, konnte sich trösten mit Vortrag und Lesung genau 70 Jahre später im Alten Gutshaus in Glinde. Hier der Bericht aus der Glinder Zeitung.
Lesenswert das Buch von Roswitha Quadflieg: Beckett was here.
Im Rahmen der Ausstellung Samuel Beckett: a passion for paintings vom 15. Juni bis 17. September 2006 war Ballmers Kopf in Rot in der National Gallery of Ireland in Dublin zu sehen.
"Muse und Modell – Frauen in Bildern der Hamburgischen Sezession", bis 14. Januar 2007. Ballmer kommt, laut Ausstellungskatalog (ISBN 978-3-939429-12-8), nur marginal mit einer Bleistiftzeichnung vor.
Ballmers Beitrag zur WM: Über das Fußballspiel – eine theosophische Studie (1957)
… seitens "Dornach", sich Ballmer anzunähern?: Abdruck eines Bildes in Anthroposophy Worldwide, No. 03/06 (Auszug aus dem Aprilheft, Originaladresse: www.goetheanum.org/fileadmin/wochenschrift/awe/W200603.pdf).
Ein Aufsatz von Johannes Spallek im Jahrbuch 2006 für den Kreis Stormarn: >>>
Im Munch-Museum Oslo. Ankündigungstext des Goethe-Instituts >>>, Link zum Munch-Museum >>>.
Im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Auch Arbeiten von Ballmer sind dabei. Vorankündigungstexte (1) >>>, (2) >>>, Berichte aus Die Welt >>>, Hamburger Abendblatt >>>, Portal Kunstgeschichte >>>.
In der Kunsthalle Hamburg. Zwei Bilder von Ballmer sind dabei. Hier ein Text der Kunsthalle >>>, sowie der kurze Absatz über Ballmer im Ausstellungskatalog >>>.
Die "Komposition" von 1930 als Arbeitsmaterial für Schüler: >>>
Die drei miteinander befreundeten Künstler wirkten in den 20er- und Anfang der 30er Jahre in Hamburg. Die ca. 30 Arbeiten von Ballmer aus dieser Zeit waren angemessen präsentiert. Eine besondere Stellung nahm – unterstrichen durch die Art der Hängung – das einzige spätere Bild ein: die wunderschöne "Gliederfigur" (Titel wohl nicht von Ballmer) von Seite 143 des 1990er Bildbandes.
Berichte zur Ausstellung von der Kunsthalle selbst, vom Hamburger Abendblatt (1) und (2), von der Tageszeitung Die Welt und von DeutschlandRadio Berlin.
Der Ausstellungskatalog: >>>
Rezension des Buches von Friederike Weimar >>>.
Der Kreis der Individualität von Ralf Lienhard >>>.
Anhand von ca. 1300 Biographien (siehe Internet-Projekt), wovon 624 für ein 1200-seitiges Buch selektiert wurden, zeichnet die Forschungsstelle Kulturimpuls die Geschichte der Anthroposophie nach. Rezensenten sowohl der FAZ als auch der anthroposophischen Zeitschrift Die Drei heben mit sicherem Gespür Karl Ballmer hervor. Hier der Artikel über Ballmer.
Elite-Erstveröffentlichung des Hamburg-Kapitels der "German Diaries" des Dichters >>>, Berichte in der Süddeutschen Zeitung >>> und im Spiegel >>> dazu, sowie eine begleitende Ausstellung >>>.
Eröffnungsausstellung "Neue Räume" >>>.
Ausstellung in der Kunsthalle, Texte (1) >>>, (2) >>> und (3) >>>.
Im Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg >>>.
In der Rudolf Steiner Buchhandlung Hamburg >>>.
Rezension des zweibändigen Werkes von Maike Bruhns: "Kunst in der Krise" (Neue Zürcher Zeitung) >>>.
Die Hamburger Sparkasse kauft über 250 Arbeiten aus der Sammlung Bunte und stellt sie dem Museum für Kunst und Gewerbe als Dauerleihgabe zur Verfügung. Berichte der Haspa (1) >>> und (2) >>>.
Zwei Berichte zu einer Ausstellung der beiden in Aarau geborenen Künstler Karl Ballmer und Hugo Suter im Rathaus der Stadt, von der Aargauer Zeitung >>> sowie von tiscali.ch >>>.
Bericht der Tageszeitung "Die Welt" über den Hamburger Museumsdirektor und Förderer moderner Kunst. >>>
Bericht des Biographen James Knowlson über die Reise des jungen Dichters, die auch zur Begegnung mit Ballmer führte. >>>
An verschiedenen Orten wurden Bilder aus der Sammlung des Hamburger Kunstsammlers gezeigt: Wilhelmshaven (1) >>> und (2) >>>, Ahlen >>>, Halle >>>, Berlin (1) >>>, (2) >>> und (3) >>>, Aschaffenburg >>>, Kaufbeuren (1) >>> und (2, inhaltlich besonders aufschlussreicher Bericht der Wochenzeitung "Freitag") >>>.
Ein Katalog zur Ausstellung im Kunsthaus Kaufbeuren u.a.: >>>.
184 Werke der Aargauischen Kunstsammlung (Kunsthaus Aarau) wurden in der Schirn Kunsthalle Frankfurt gezeigt, darunter zehn Bilder von Ballmer. Ein Berich aus Die Welt sowie aus dem Ausstellungskatalog der Beitrag über Ballmer.
Im Aargauer Tagblatt vom 27. Mai 1995 erscheint ein Bericht von Annelise Zwez.
Auszug aus dem Katalog: >>>
Im Begleitband zur von Harald Szeemann kuratierten Ausstellung "Visionäre Schweiz" (Zürich/Düsseldorf 1991/1992) schreibt Kurzmeyer einen Beitrag über Ballmer. >>>
Kurz vor Ballmers hunderstem Geburtstag fand die bisher größte Einzelausstellung von Werken Karl Ballmers statt. Der dazugehörige Monographie-Bildband gibt bis heute den umfassendsten Überblick über das malerische Werk. >>>
Anläßlich der Ausstellung schrieb Paolo Bianchi einen Beitrag für das Kunstforum >>>.
Hier das Plakat zur Aarauer Ausstellung (Quelle: Plakatsammlung der Schweizerischen Landesbibliothek) >>>.
Zwei Besprechungen der Ausstellung von Annelise Zwez im Aargauer Tagblatt vom 29. Mai 1990 und vom 16. Juni 1990.
In der anthroposophischen Zeitschrift Info 3 (Sonderheft 3/1987, Thema Reinkarnation – Ein Versuch, sie durch Anthroposophie zu verstehen) erscheint eine ausführliche Besprechung der im Jahre 1954 von Ballmer selbst im Verlag Fornasella veröffentlichten Schrift >>>.
Zusammen mit Werken von Louis Soutter und Adolf Wölfli. Katalog >>>.
Vom 14. August bis 17. September. Hier das Plakat (Quelle: Plakatsammlung der Schweizerischen Landesbibliothek) >>>. Ausstellungskatalog >>>
Hommage à Charles Rollier, à Helen Dahm, à Karl Ballmer, à Emanuel Jacob et à Sonja Sekula, 11. April bis 7. Mai 1969. Hier das Plakat (Quelle: Plakatsammlung der Schweizerischen Landesbibliothek): >>>
Vom 10. Mai bis 6. Juni. Hier das Plakat (Quelle: Plakatsammlung der Schweizerischen Landesbibliothek): >>>
Ballmer liess den Aufsatz 1929 als Sonderveröffentlichung seiner "Rudolf Steiner-Blätter" in Hamburg erscheinen. Die Wiederveröffentlichung in Hans Gessners Verlag Fornasella 1965 nimmt Johannes Hemleben zum Anlass, den Text in den "Mitteilungen der anthroposophischen Arbeit in Deutschland" 1966 zu besprechen. >>>
Ausstellung im Aargauer Kunsthaus Aarau, die erste umfassende Retrospektive nach Ballmers Tod. >>>
Ausstellung im Kunstverein zu Hamburg (Kunsthalle) >>>
Aus dem Archiv des Hamburger "Spiegels" (Nr. 7/1956, 15.02.1956) hier ein kurzer Leserbrief (Ausschnitt?) Ballmers zum Thema "Eure 'Wiedervereinigung'": >>>. Ballmers gleichnamiger und gleichzeitig verfasster Aufsatz (Untertitel: "Brief nach Deutschland", erhältlich beim Verlag Fornasella) beginnt so:
Eure "Wiedervereinigung" ist im gleichen Grade utopisch wie die Wiedervereinigung der evangelischen und der römischen Kirche. Die kommt nie, weil Rom-Bonn darunter die "Befreiung" von Verirrten und deren Rückführung nach alleinseligmachend Rom-Bonn versteht. Die Wiedervereinigung der evangelischen und katholischen Kirche würde die radikale Destruktion der beiden geistigen Organisationen voraussetzen. Nur der gegenwärtige "Christus" selbst kann der benötigte Zertrümmerer sein. Das Zertrümmern fällt in die einfache Feststellung des "Christus", daß seine gegenwärtige Wiederkunft nicht in der Kirche stattfindet. - Für die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten besteht die gleiche Bedingung: Nur die Destruktion des östlichen wie des westlichen Satellitentums ermöglicht die Einigung, und wiederum hat man sich unter Destruktion mehr geistige als politische Taten vorzustellen.
Man sei doch unbefangen! und konzediere dem Weltgeist, daß die deutsche "Wiedervereinigung" in aller Welt nichts anderes sein kann als der den Deutschen von Gott abgeforderte Beitrag zur Lösung der "sozialen Frage" (die es nur leider in gegenwärtiger Zeit im Bewußtsein der Teilnehmer am Wirtschaftswunder gar nicht gibt).